Was ist ein „Datenschutzbegleiter“?

Freiwillig bestellter Datenschutzbeauftragter

Wenn sich Unternehmen dazu entschließen, „freiwillig“ einen DSB zu festellen, sind der Art-29-Datenschutzgruppe zufolge auch auf diese die entsprechenden Bestimmungen der DSGVO anwendbar, insbesondere die Regelungen zur Unabhängigkeit, dem Kündigungsschutz und der finanziellen Ausstattung von DSB. Wenn dies nicht gewünscht ist, sondern nur einzelne DSB-Funktionen von „freiwillig“ bestellten „DSB“ wahrgenommen werden sollen, sollten diese nicht als DSB bezeichnet, sondern sollte eine andere Bezeichnung (zB Verantwortlicher für Datenschutz, “Datenschutzbegleiter” o.ä.) gewählt werden.

Aktuelles

DSGVO: 5000 Euro Bußgeld wegen fehlendem Auftragsverarbeitungsvertrag mit Dienstleister*

Nach und nach nimmt die Rechtsprechung zum Thema DSGVO Fahrt auf. Fehlten in den ersten Monaten nach dem Inkrafttreten noch Urteile zum Thema Datenschutzgrundverordnung, war spätestens seit dem Knuddels-Urteil klar: Hier sind noch weitere spannende Urteile zu erwarten. Erstes Bußgeld-Urteil 2019 gegen Beratungsfirma aus Hamburg Wenig erstaunlich also, dass es auch 2019 mit dem nächsten …

10 Tipps für bessere Cyber-Sicherheit

1. Vorsicht mit E-Mailanhängen Dieser Punkt ist nicht überraschend und wurde bereits auf unserem Blog ausführlich behandelt. Doch man kann es wohl nicht oft genug sagen, da Viren noch immer in den meiste Fällen über E-Mailanhänge verbreitet werden. Der Verschlüsselungstrojaner Locky hat in seiner aktivsten Phase allein in Deutschland über 5000 PCs pro Stunde infiziert.Öffnen …